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    Frauen in der Reformationszeit

    Eine Kursreihe für Männer und Frauen gleichermassen

    2017 feiern wir 500 Jahre Reformation. Martin Luthers "Thesenanschlag" gegen den Ablass 1517 gilt als symbolischer Anstoss dazu. Die Reformation hat eine ganze Reihe von Veränderungen in Kirche, Staat und Gesellschaft ausgelöst. Deshalb kennen viele den Wittenberger Reformator. Auch Calvin und Zwingli, möglicherweise auch Melanchthon, Bucer oder Bullinger sind noch recht bekannt. Vergessen werden aber oft die Frauen, die die Reformation mitgeprägt und ihre eigenen Akzente gesetzt haben. An drei Abenden gehen wir ihren Spuren nach. Wie haben sie gelebt, was hat sie geprägt und was war ihnen wichtig? Wo ist es wertvoll, auch heute noch an sie zu erinnern? Wie kann das, was sie gelebt, gedacht und geschrieben haben, unsere heutige Vorstellung vom Leben und Kirche-Sein bereichern?

    Anhand von Bildern und Vortragsteilen lernen wir Wibrandis Rosenblatt (Basel & Strassburg, 1504 - 1564), Katharina Zell (Strassburg, 1497 - 1562) und Marie Dentière (Genf, 1495 - 1561) kennen und diskutieren gemeinsam über das, was uns beeindruckt, und suchen nach möglichen Berührungspunkten zur heutigen Zeit.

    Wann & Wo

    Jeweils Montag, 20.00 - 21.30 Uhr im Kirchgemeindehaus

    13. November 2017: Wibrandis Rosenblatt - Pfarrfrau mit Leib und Seele

    20. November 2017: Katharina Zell - im Dienst der Reformation und der Armen

    27. November 2017: Marie Dentière - Theologin und Schriftstellerin

    Der Kurs ist für Männer und Frauen gleichermassen offen - eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Abende können als Reihe oder auch einzeln besucht werden. Bei Interesse besteht die Möglichkeit, zu einem späteren Zeitpunkt gemeinsam einen Ausflug nach Basel zu unternehmen, um vor Ort den Spuren von Wibrandis Rosenblatt zu folgen.

    Gestaltung und Auskunft Pfrn. Yvonne Szedlák-Michel, Altikofenstrasse 156, 3048 Worblaufen - 031 921 87 42 - szedlak-michel@refittigen.ch