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    Aus dem Kirchgemeinderat

    Informationen in Kurzform aus der Märzsitzung

    Aus dem Kirchgemeinderat

    Den Kirchgemeinderat beschäftigt derzeit auch, aber längst nicht nur, die aussergewöhnliche Situation wegen des Coronavirus. So hat er seine letzte Sitzung per Videokonferenz durchgeführt und sowohl auf die vergangenen, turbulenten Wochen zurück- als auch auf die neue Situation ohne Versammlungsmöglichkeit vorausgeblickt. Die seit Ende Februar wiederholt wechselnden behördlichen Vorgaben mit Auswirkungen auf das Gemeindeleben machten die Einberufung des Krisenstabs nötig, ein Gremium mit Vertreterinnen und Vertretern des Kirchgemeinderats, des Pfarr- und des Mitarbeiterteams. Es stand mehrmals vor der schwierigen Entscheidung, ob und wie unter den jeweiligen Umständen insbesondere die Gottesdienste durchgeführt werden können. Nachdem inzwischen klar ist, dass vorerst keine Versammlungen mehr stattfinden können, haben nun die Mitarbeitenden den Krisenstab abgelöst und bereits zahlreiche alternative Angebote auf die Beine gestellt.

    Nach der Kündigung durch Verweser Peter Ryser per Ende März konnte erfreulicherweise eine Anschlusslösung gefunden werden: Ab 1. April bis Ende Jahr wird Peter Märki das Pfarrteam ergänzen. Als ehemaliger langjähriger Pfarrer in Ittigen dürfte er schnell in seine Aufgaben hineinfinden. Auch die Neubesetzung der vakanten Pfarrstelle ab 2021 kommt voran, wenn auch durch die Umstände nun etwas verlangsamt: Der Kirchgemeinderat hat entschieden, diese Stelle mit einem Pensum von «ca. 80 Prozent» auszuschreiben und das definitive Pensum in Abhängigkeit der Kandidatin oder des Kandidaten festzulegen. Damit ist auch denkbar, dass die verlorengegangenen 20 Stellenprozente vom Kanton mit eigenen Mitteln aufgefangen und finanziert werden. Das Stelleninserat wird im Verlauf des Monats April veröffentlicht.

    Ausserdem hat der Kirchgemeinderat über die Weiterentwicklung der Einelternarbeit und die damit einhergehende Verschiebung von Verantwortlichkeiten unter den Sozialdiakonen beraten. Tobias Weyrich wird sich verstärkt der Arbeit für und mit alleinerziehenden Eltern und ihren Kindern widmen und den Bereich Diakonie und Mission abgeben. Deshalb gilt es bis zum Stellenantritt von Daniel Mörgeli, dem Nachfolger von Roland Baumann, im Sommer noch die eine oder andere Zuständigkeit im Detail zu klären.

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    Der Kirchgemeinderat trifft sich monatlich zu einer Sitzung. Er gibt an dieser Stelle regelmässig Einblick in seine laufenden Tätigkeiten, aktuell diskutierte Fragen und die wichtigsten Entscheide. An den Sitzungen des Kirchgemeinderats nehmen ebenfalls alle Pfarrpersonen sowie die Sozialdiakone mit einem Beschäftigungsgrad von mindestens 70 Prozent teil. Sie und der Rat leiten die Gemeinde gemäss der Kirchenordnung der Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn sowie dem Organisationsreglement der reformierten Kirchgemeinde Ittigen in Zusammenarbeit; dabei haben sie ein Mitsprache- und Antragsrecht sowie eine beratende Stimme.