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    Aus dem Kirchgemeinderat

    Informationen in Kurzform für den Februar 2020

    Aus dem Kirchgemeinderat

    Der Kirchgemeinderat hat sich an einer halbtägigen Retraite über die Rahmenbedingungen und den Anstellungsgrad bzw. die Finanzierung für die zu besetzende Pfarrstelle ausgetauscht. Wenn die aufgrund des Mitgliederrückgangs wegfallenden 20 Stellenprozente vom Kanton durch Eigenfinanzierung aufgefangen werden, kann die freie Pfarrstelle mit einem 100-Prozent-Pensum ausgeschrieben werden, ansonsten zu 80 Prozent. Die Anforderungen an die neue Pfarrerin bzw. den neuen Pfarrer hat der Rat bewusst unter Berücksichtigung der längerfristigen Entwicklung der Kirchgemeinde betrachtet. In diesem Zusammenhang war ihm besonders wichtig, dass sie oder er sich einem Miteinander von Pfarrkollegium und weiteren Mitarbeitenden, Ratsmitgliedern und letztlich der ganzen Gemeinde verpflichtet fühlt. Weiter wurde auch über den Bedarf an einer (ausgebauten) Verwaltungs- oder Geschäftsführungsstelle diskutiert, um sowohl die Ratsmitglieder als auch die Pfarrpersonen und Sozialdiakone von gewissen administrativen Arbeiten zu entlasten.

    Schon weiter fortgeschritten ist die Ausschreibung der Teilzeitstelle in der Kinder- und Jugendarbeit von Tahani Assad. Das Stelleninserat ist praktisch fertiggestellt und wird in den nächsten Wochen publiziert werden.

    Ein anderer Schwerpunkt der Retraite bildete die Kündigung des Verwesers Peter Ryser per 31. März: Es war dem Rat ein Anliegen, die Ereignisse, die zu diesem bedauerlichen Schritt geführt haben, zu reflektieren und Schlüsse für die Zukunft zu ziehen. Ausgehend von einem Missverständnis über den Benützungsumfang des Pfarrhauses ist es offensichtlich nicht gelungen, sich gegenseitig zu verständigen– trotz zweifellos guter Absichten beider Seiten. Dies ist schmerzhaft und bleibt zu einem gewissen Grad unverständlich. Für die Fehler des Kirchgemeinderats, die in diesem Prozess schlussendlich zum Kündigungsentscheid beigetragen haben mögen, entschuldigt sich dieser aufrichtig bei allen, die dadurch in irgendeiner Form verletzt oder enttäuscht worden sind.  

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    Der Kirchgemeinderat trifft sich monatlich zu einer Sitzung und in unregelmässigen Abständen auch an Retraiten zu spezifischen Themen. Er gibt an dieser Stelle regelmässig Einblick in seine laufenden Tätigkeiten, aktuell diskutierte Fragen und die wichtigsten Entscheide. An den Sitzungen des Kirchgemeinderats nehmen ebenfalls alle Pfarrpersonen sowie die Sozialdiakone mit einem Beschäftigungsgrad von mindestens 70 Prozent teil. Sie und der Rat leiten die Gemeinde gemäss der Kirchenordnung der Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn sowie dem Organisationsreglement der reformierten Kirchgemeinde Ittigen in Zusammenarbeit; dabei haben sie ein Mitsprache- und Antragsrecht sowie eine beratende Stimme.