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    Monatswort

    «Alle eure Sorgen werfet auf ihn, denn er sorgt für euch.»

    Unerwartet stosse ich auf diesen mir längst bekannten Vers aus der Bibel. Ein Satz mit Sprengkraft, der mich herausfordert, neu zu denken. Für mich sorgen zu lassen, will ich das wirklich? Naja, klar würde ich gerne all meine «unnötigen» Sorgen los werden. Aber mich abhängig machen von jemandem, habe ich das wirklich nötig? Mein Glück nicht mehr selbst in der Hand halten, ist das nicht zu riskant? Der Druck wird grösser, die Ketten enger. Zögerlich wage ich es, sage Gott, was mich belastet. Ich lasse los und erlebe, wie grosse Freude und Kraft in mein Leben kommen. Nichts hat sich an den äusseren Umständen und Verantwortungen geändert. Doch die Last, alles selbst schaffen zu müssen, ist weg. Für mich sorgen lassen? Hilfe annehmen? Das will ich unbedingt wieder wagen!

    Marcel Moser, Jugendarbeit