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    Persönliche Highlights

    aus 20 Jahren eigenständiger Kirchgemeinde Ittigen

    Wie oft haben Predigten, Musik und Gesang, Tanz und Theater unsere Lampen mit Öl gefüllt. Nicht selten waren es auch nur kurze Begegnungen oder Gespräche, die uns für unseren Alltag gestärkt haben. Unseren Alltag, den wir weniger in der kirchlichen Gemeinschaft als meist in einer Umgebung von kirchenfernen Menschen verbringen. Hier versuchen wir täglich, Salz und Licht zu sein in den Herausforderungen unseres menschlichen Umfeldes. In den 20 Jahren, in denen wir von Bern nach Ittigen kommen, haben wir immer wieder Menschen getroffen, die für uns Vorbilder (gewesen) sind, oft über Jahre. Menschen, denen wir wegen ihres Glaubens und ihres Seins in der Gesellschaft nacheifern durften. Wir durften mit Menschen Wegstrecken gehen: im Alltag, an Feiertagen, am Gemeindewochenende, in der Gemeindeferienwoche, auf Bergwanderungen, in privaten Ferienwochen. Auch wenn sich Leben dem Ende zuneigte oder wenn neues Leben geboren wurde und bei vielem mehr … Auf eigene Einstellungen zu beharren, ist weniger wichtig geworden. Die Gesamtheit der Meinungen zu verstehen, ist in den Vordergrund getreten. Gesetzlicher Glaube ist zunehmend zu liebendem Glauben gewachsen. Der Glaube hat sich differenziert, dualistische Ansätze konnten vereint werden. Gebete haben sich von «Wunschlisten» weg zum Hören und Anbeten gewandelt. Kirchliche Anlässe haben wir kaum als «Veranstaltung» wahrgenommen, sie sind uns Weg in der Gemeinschaft und wir sind so dankbar, wenn dies auch weiter geschehen darf. (Fredy und Renate Schmid)

     

    «Als Anfang 1999 eine Ittiger Delegation an einer Alphalive-Orientierung in Bern teilnahm, übertrug sich die Begeisterung über dieses neue Gefäss sehr bald auf das Pfarrteam.» So beschreibt der aktuelle Jubiläumsband «Profil zeigen» den Beginn einer zehnjährigen Gemeindeinitiative. Alphalive ist eine Reihe von Treffen, bei denen die «Basics» des christlichen Glaubens entdeckt werden können. Ein gemeinsames Essen, ein thematischer Input, Kleingruppen. Das war damals so und bewährt sich auch heute noch, weltweit in 111 Sprachen. Die Kurse im Kirchgemeindehaus Ittigen haben viele Menschen verändert. Viele Mitarbeitende, viele Gäste. Die enge Zusammenarbeit und die persönlichen Gespräche liessen freundschaftliche Beziehungen entstehen. Unsere Kirchgemeinde ist in dieser Zeit gewachsen – in der Anzahl Gottesdienstbesucher und an lebensveränderndem Feuer für Jesus. Alphalive war eine erfolgreiche Umsetzung der Vision «Nahe bei Gott. Nahe bei den Menschen». Als langjähriger Mitarbeiter habe ich menschlich und geistlich von diesen Kursen profitiert. Es war eine ideale Kombination von Gebet, Tun und Reden. Menschlich habe ich erlebt, dass ich im Reich Gottes nur mit einem weichen Herzen brauchbar bin. Die Verhärtung des Herzens, die ich in meinem Leben immer wieder erfahre, braucht das heilende Eingreifen Gottes. Und geistlich habe ich Gottes Liebe erfahren; Liebe, die mich in meinem Charakter und in meiner Beziehungsfähigkeit verändert hat. Für dies alles bin ich der Kirchgemeinde Ittigen sehr dankbar. (Arnold Scheuing)

     

    Mein Highlight aus 20 Jahren Kirchgemeinde Ittigen war der Einbau der Kirchenfenster von Andreas Felger im Zusammenhang mit der Neugestaltung des Kirchenraumes. Im Jahre 2004 wurde diskutiert, ob man im Kirchenraum farbige Fenster einbauen könnte. In den 90er-Jahren hatte ich mehrere Stillezeiten in der Jesusbruderschaft Gnadenthal verbracht und dort Andreas Felger, den berühmten christlichen Künstler, kennengelernt. Am 29. Januar 2005 kam Felger nach Ittigen und brachte bereits im Kleinformat einen Entwurf mit: die vier grossen Feste der Kirche in verschiedenen Farben. Wir waren von diesem Konzept sehr angetan. Doch Felger machte geltend: Der ganze Kirchenraum muss farblich neu gestaltet werden. Nur dann machen farbige Kirchenfenster Sinn. Es folgten weitere Diskussionen, deren Fazit war: Wir können nicht das ganze Farbkonzept des Raumes ändern, also begraben wir das Projekt. Im September 2008 brachte ich Herrn Felger den Entwurf zurück. 2010 stand eine Gesamtrenovation des Kirchlichen Zentrums an. Jetzt wurde plötzlich eine grundlegende Neugestaltung des Kirchenraumes aktuell: ein neues Farbkonzept und die Neuausrichtung der Achse auf die Fenster. Das brachte den Stein ins Rollen: Architekt und Baukommission beauftragten Herrn Felger, sein Konzept von 2005 umzusetzen. Im Februar 2012 machte sich Herr Felger an die Arbeit. Im Herbst desselben Jahres wurden die Fenster eingebaut. (Peter Märki)

    Es ist wohl unumstritten, dass das Jahr 2020 in vielerlei Hinsicht ein spezielles Jahr ist. Auch ich habe dieses Jahr mein zwanzigstes Lebensjahr abgeschlossen. Deshalb werde ich kurz einige persönliche Erinnerungen und Highlights aus (fast) zwanzig Jahren Kirche Ittigen schildern. Meine Erinnerungen beginnen mit den Broten, bestrichen mit Parfait aus den roten Tuben, welche ich im MuKi gerne verzehrte, und mit meinen beiden ersten (MuKi-)Lagererfahrungen in der Casa Lumino und in der Casa-di-famiglia in Pura. Das Kila ist seit meinem siebten Geburtstag eine wichtige Konstante in jedem Jahr. Die Kombination aus unterstützenden Betern, faszinierten Kindern, dem Mont Dedos und den Leitern machen jedes Lager zu einem einmaligen Erlebnis. In vielen Jahren Kila durfte ich als Leiter zahlreiche Erfahrungen sammeln und im Glauben wachsen. Auch das Projekt Men Only, welches von 2014 vier Jahre lang durchgeführt wurde, geniesst bis heute unter allen, die ein Alphüttliweekend miterlebt haben, einen speziellen Status. Die verschiedenen Schneetouren und Trecks haben uns Teilnehmenden damals körperlich einiges abverlangt. Ob beim Wandern mit Ziel Alpamare oder abends im Hüttli – wir haben selten so gelacht. Eines meiner Highlights im 2019 war der Segnungsgottesdienst. Es war genial, wie alle zusammengespannt haben, um einen solchen Anlass auf die Beine zu stellen. Für mich war das wirklich ein Hoffnungszeichen. (Yannik Lenhard)

    Ich erinnere mich gerne an Lager, an Gemeindeferien oder -wochenenden, Abendgottesdienste sowie PlugIN und SurPraise. Es sind Momente, die mich berührt haben und in denen mir ein Licht aufgegangen ist. Sie haben viel mit Gott, Freundschaft, Gemeinschaft und Vertrauen zu tun. Ich erinnere mich gerne daran, weil diese Momente für mich eine gute Erfahrung waren, die mir auch in der Zukunft helfen kann. Deshalb will ich auch weiterhin an solchen Veranstaltungen teilnehmen. (Leona, 14)

    Die Höhepunkte sind für mich das Gemeindewochenende und der Gebetsraum. Der Gebetsraum gefällt mir besonders, weil er so schön eingerichtet ist und man sich dort einfach wohlfühlt. Den SurPraise finde ich auch cool, weil man viel singt und mit Freunden über Gott reden kann. (Timo, 15)

    Preteens war eine coole Zeit: Ich habe viel gelernt und Jugendliche aus anderen Gemeinden kennengelernt. Alle Lager waren mega! Hofilager, SoLa, KiWo, Songline, Gemeindeferienwoche, Weihnachtsspiel und Jungschi sind meine Highlights und prägen mich. Ebenso das gemeinschaftliche Wohnen in der Casappella. Ich habe meine tiefsten Beziehungen in der Kirche. Wir können über alles reden und dürfen viel über den Glauben lernen und früh mitprägen und mitleiten. Im Moment fehlt mir das Mittagessen am Dienstag mit Märcu und die dabei geführten Diskussionen über Gott. (Rebecca, 13)

    Meine Höhepunkte waren Geländespiele und Sport in allen Lagern, Moscia, PlugIN (Musik und Hotdog), KUW in der fünften Klasse und Songline. Ich fühle mich angenommen. (Joshua, 11)