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    Tschüss Märçu

    Marcel Moser, Jugendarbeiter, orientiert sich beruflich neu. Am Sonntagvormittag, 24. Oktober, wird er offiziell verabschiedet. Die Details dazu folgen.

    «Hesch schnäu Zyt Märçu?» Wie oft ist dir diese Frage wohl in deinen 15 Jahren als Jugendarbeiter der Kirchgemeinde Ittigen gestellt worden? Gewiss wirst du sie in den allermeisten Fällen mit einem Ja beantwortet haben. Mit einem aufrichtigen, offenen und wertschätzenden Ja. Du gehst mit deiner ruhigen und aufmerksamen Art auf Menschen zu, hörst genau hin, empathisch und immer ausgerichtet auf eine lebenswerte Zukunft. Unzählige Projekte, Gruppen und Lager haben sich durch deine Unterstützung entwickelt. Junge Menschen hast du motiviert, im richtigen Moment unterstützt und zum selbständigen Handeln angeleitet. Du hast zusammengehalten und vernetzt, wo du dies als wichtig wahrgenommen hast. Viel Vertrauen hast du geschenkt und bist dabei klar geblieben. Deine persönliche Nähe zu Jesus ist dir Auftrag, Richtschnur und Inspiration zugleich. Das nimmt man dir ab, sowohl in deiner Arbeit mit unseren Jugendlichen als auch als Gemeindeglied. Nun wagst du etwas Neues. Ungern lassen wir dich ziehen. Eine Jugendarbeit ohne Marcel ist schwer vollstellbar. Dein Wirken hier hinterlässt allerdings starke Jugendliche, verlässliche Strukturen und ein kompetentes Team. Für deine neue Tätigkeit wünschen wir dir und deiner ganzen Familie alles Gute und Gottes reichen Segen. Wir sind dankbar für alles, was du in unserer Gemeinde bewirkt hast. Danke für deine Zeit.

    Im Namen des Kirchgemeinderates Danielle Völlmin ?

     

    «Du bisch wärtvoll!», dieser Satz steht am Ende jeder E-Mail, die Marcel verschickt hat. Gerne hätte ich ihm ab und zu geantwortet: «Merci – du ou!». Vielen Dank, Marcel, für deine Wertschätzung, deinen Humor, deine Klarheit, deine Grosszügigkeit, deine Nähe zu Jesus, dein Interesse, dein Fördern, dein Ermutigen, dein Ermöglichen und dein Prägen. Einfacher gesagt: für dein grosses Engagement für unsere Gemeinde und unser Miteinander.

    Im Namen des Mitarbeitendenteams Yvonne Szedlàk-Michel