Stellvertretung Verweserschaft

    Stellvertretung Verweserschaft

    3.

    Herzlich willkommen, Peter Ryser!

    Wie es Hans­pe­ter Meier am Sonn­tag bereits im Got­tes­dienst kom­mu­ni­ziert hat, wurde an der Kirch­ge­mein­de­rats­sit­zung vom letz­ten Don­ners­tag, den 22. 8. 2019, unser Ver­we­ser, Peter Ryser, gewählt. Herz­lich will­kom­men, Peter!

    Peter Rysers Anstel­lung bei uns in Itti­gen vom 1.10.2019 bis zum 31.12.2020 müs­sen wir nun for­mell beim Beauf­trag­ten für Kirch­li­che Ange­le­gen­hei­ten der Justiz-​, Gemeinde– und Kir­chen­di­rek­tion bean­tra­gen, damit er dann per Okto­ber bei uns anfan­gen kann. Wir freuen uns!

    Wir wer­den sicher bald viel Gele­gen­heit haben, Peter Ryser bes­ser ken­nen­zu­ler­nen. Wir haben ihn aber auch gebe­ten, sich mit ein paar Wor­ten an die­ser Stelle ganz kurz schon ein­mal selbst vor­zu­stel­len. Hier also das, was er schreibt:

    Ich hätte ja nicht gedacht, dass ich nach wohl fast fünf­zig Jah­ren wie­der nach Itti­gen zurück­kehre, obwohl ich immer mit Itti­gen ver­bun­den war. Ich bin hier auf­ge­wach­sen und kon­fir­miert wor­den, mein Vater war wäh­rend lan­gen Jah­ren Ober­leh­rer, meine Mut­ter arbei­tete auf der Gemeinde und beide waren in vie­len Orts­ver­ei­nen aktiv. Nach mei­ner Mecha­ni­ker­lehre beim Tram in Bern war ich von zu Hause aus­ge­zo­gen, übte ver­schie­den Berufe aus in der wei­ten Welt, bis ich dann nach einem Bekeh­rungs­er­leb­nis in Ibiza in Bern Theo­lo­gie stu­dierte. Meine erste Pfarr­stelle fand ich in Argen­ti­nien, war dann unter ande­rem ein paar Jahre in Langnau i.E. tätig, zuletzt war ich fast zwölf Jahre Dorf­pfar­rer in St. Ste­phan im Simm­en­tal. Ich lebe nach wie vor mit mei­ner Frau im Simm­en­tal, in Zweis­im­men. Meine Kin­der aus frü­he­rer Ehe stu­die­ren in Argen­ti­nien und wir haben trotz der Dis­tanz einen herz­li­chen Kon­takt. Jetzt bin ich froh, dass ich auch nach mei­ner Pen­sio­nie­rung wei­ter beruf­lich für das Reich Got­tes tätig sein kann und freue mich auf viele Kon­takte in Ittigen.“

    Pfar­rer Peter Ryser

    Für den Kirch­ge­mein­de­rat: Marc Matter

    2.

    Wie werden die frei werdenden Stellenprozente in den nächsten 15 Monaten eingesetzt?

    Die Kirch­ge­meinde wählt die Kirch­ge­mein­de­räte und die Pfarr­per­so­nen und ver­traut ihnen durch diese Wahl die Lei­tungs­funk­tion für die Gemeinde an. Den­noch oder gerade des­halb sind wir sehr froh, wenn Gedan­ken, Ideen und Sor­gen an uns her­an­ge­tra­gen wer­den und unsere Arbeit z.B. auch in der Frage der Pfarrnach­folge im Gebet mit­ge­tra­gen wird.

    Im Zusam­men­hang mit der Pfarrnach­folge sind bei uns schon einige Fra­gen ange­kom­men. Wir sind sehr froh dar­über, dass uns diese gestellt wer­den! Gerne möch­ten wir über den Stand der Dinge infor­mie­ren und die ganze Kirch­ge­meinde an die­sem Pro­zess teil­ha­ben las­sen. Mehr­fach wur­den wir z.B. gefragt, wie Tibor und Yvonne Szed­lák ihre zusätz­li­chen Stel­len­pro­zente ein­set­zen wer­den und was ein Ver­we­ser mit sei­nen 40 Pro­zent machen wird. Also:

    Tibor & Yvonne Szed­lák wer­den ab dem 1. Okto­ber ihr Pen­sum für die nächs­ten 15 Monate, bis ein Nach­fol­ger oder eine Nach­fol­ge­rin für Richard Stern gewählt ist, je um 20 Pro­zent erhö­hen und so — gemein­sam mit einem Pfarr­ver­we­ser, der an der Kirch­ge­mein­de­rats­sit­zung vom 22. August 2019 gewählt wor­den ist — tem­po­rär zusätz­li­che pfarr­amt­li­che Auf­ga­ben übernehmen.

    Tibor Szed­lák wird einige Got­tes­dienste mehr lei­ten, zusätz­li­che KUW-​Lektionen in der Ober­stufe über­neh­men und Ange­bote im Bereich Erwach­se­nen­bil­dung gestal­ten. Neben sei­nem Pen­sum von dann 50 Pro­zent in der Kirch­ge­meinde Itti­gen ist er wei­ter­hin als Pfar­rer für die unga­risch­spra­chi­gen Migra­ti­ons­ge­mein­den in Bern und Luzern verantwortlich.

    Yvonne Szedlák-​Michel wird nächs­tes Jahr ver­mehrt Pro­jekte und Gemein­de­an­lässe beglei­ten, Initia­ti­ven aus der Gemeinde unter­stüt­zen, Ver­an­stal­tun­gen im Bereich Erwach­se­nen­bil­dung anbie­ten und einige Got­tes­dienste mehr gestalten.

    Dane­ben behal­ten beide ihre bis­he­ri­gen Auf­ga­ben für die Gesamt­kirch­ge­meinde und ihren Pfarrkreis.

    Die ver­blei­ben­den 40 Stel­len­pro­zent, die wir einer Ver­tre­tung über­tra­gen, wer­den vor allem für die Seel­sorge in Pfarr­kreis 1, Abdan­kun­gen und Got­tes­dienste ein­ge­setzt. Die Per­son, die die Ver­we­ser­stelle über­nimmt, wird aber auch punk­tu­ell in ande­ren Berei­chen tätig sein. Zu erwäh­nen ist auch noch, dass Hans­pe­ter Mei­ers Stelle so beschaf­fen bleibt, wie sie es bis­her war: 80 Pro­zent Gemein­de­ar­beit und 20 Pro­zent Heimseelsorge.

    Für den Kirch­ge­mein­de­rat:
    Marc Mat­ter
    Tibor & Yvonne Szedlák

    1.

    Wie geht es nach der Kündigung von Richard Stern nun weiter?

    (Zusam­men­fas­sung der Infor­ma­tion durch Tibor Szed­làk und Marc Mat­ter im Got­tes­dienst vom 28. Juli 2019)

    In der nächs­ten Zeit wer­den wir in unse­rer Kirch­ge­meinde einen „Ver­we­ser“ oder eine „Ver­we­se­rin“ haben. Die­ser etwas unan­ge­nehm klin­gende Begriff hat aber nichts mit „ver­rot­ten“ oder „ver­der­ben“ zu tun, wie man auf­grund eines gleich klin­gen­den Wor­tes im moder­nen Deutsch viel­leicht den­ken würde. Das Wort geht auf das alt­hoch­deut­sche fir­we­san zurück, wel­ches „ver­tre­ten“, „ver­wal­ten“ oder „sor­gen für“ bedeu­tet, und wird auch heute noch zur Bezeich­nung eines Pfarr­stell­ver­tre­ters oder einer Pfarr­stell­ver­tre­te­rin gebraucht. Ein Ver­we­ser oder eine Ver­we­se­rin ver­wal­tet eine frei gewor­dene Stelle vor­über­ge­hend, bis eine ordent­lich gewählte neue Pfarr­per­son ein­ge­setzt wird.

    Richard Stern ver­lässt unsere Kirch­ge­meinde per Ende Sep­tem­ber 2019, was bedeu­tet, dass ab dem 1. Okto­ber 2019 etwas Bewe­gung in unsere Pfarr­stel­len kommt. Mit einem Ver­we­ser oder einer Ver­we­se­rin, der/​die für 15 Monate (bis zum 31. Dezem­ber 2020) bei uns in Itti­gen ange­stellt wird, bleibt genü­gend Zeit, die neue Pfarr­stelle für den Nach­fol­ger oder die Nach­fol­ge­rin von Richard Stern aus­zu­schrei­ben und zu beset­zen, und vor allem kön­nen so auch alle Fris­ten, die uns dabei auf­er­legt sind, kor­rekt ein­ge­hal­ten werden.

    Bei jedem Pfar­rerwech­sel wird vom Kan­ton neu fest­ge­legt, wie viele Pfarr­stel­len­pro­zente einer Kirch­ge­meinde zuste­hen. Richard Stern hatte eine 100%-Anstellung, aber auf­grund der abneh­men­den Zahl von Kir­chen­mit­glie­dern ste­hen uns in Itti­gen für seine Nach­folge neu nur noch 80% zu. Wie wird nun die­ses Pen­sum in der nächs­ten Zukunft in unse­rer Kirch­ge­meinde eingesetzt?

    Wir haben das grosse Glück, dass Yvonne und Tibor Szed­làk die Kapa­zi­tät haben, ihre bis­he­ri­gen Pen­sen (70% und 30%) vor­über­ge­hend auf 90% für Yvonne und 50% für Tibor auf­zu­sto­cken. (Für Hans­pe­ter Meier ergibt sich keine Ver­än­de­rung; er wird wei­ter­hin zu 80% für die Kirch­ge­meinde Itti­gen und 20% für die Heim­seel­sorge in der Alters­sied­lung Tal­gut arbei­ten und hat des­halb keine zeit­li­chen Kapa­zi­tä­ten für eine Ver­we­ser­schaft.) Damit blei­ben 40 Stel­len­pro­zente, die ein Ver­we­ser über­neh­men wird. Die Ref­Be­JuSo stellt eine Liste mit mög­li­chen Ver­we­se­rin­nen und Ver­we­sern zur Ver­fü­gung, anhand wel­cher nun unsere Pfarr­per­so­nen und der Kirch­ge­mein­de­rat gemein­sam dabei sind, eine geeig­nete Per­son zu fin­den, die für den gesam­ten Zeit­raum zur Ver­fü­gung steht und in einem 40%-Pensum über die kom­men­den 15 Monate viele anfal­lende Auf­ga­ben in unse­rer Kirch­ge­meinde stell­ver­tre­tend über­nimmt. Es durf­ten schon kon­struk­tive Gesprä­che mit poten­ti­el­len Kan­di­da­ten geführt wer­den und wir sind zuver­sicht­lich, dass wir bald Kon­kre­te­res berich­ten kön­nen. Vor­ge­se­hen ist, dass der KGR, mit Got­tes Hilfe, an der Sit­zung vom 22. August den Ver­we­ser oder die Ver­we­se­rin wäh­len wird.

    In der Zwi­schen­zeit bit­ten wir um die Unter­stüt­zung der Gemeinde im Gebet, dass Gott uns bei der Aus­wahl führt und leitet.

    Im Namen des Kirch­ge­mein­de­ra­tes Marc Matter