Vision: nahe dran.

    Vision: nahe dran.

    Nahe am Pulsschlag der Welt und nahe an den Verheissungen des Himmels.

    ER lebt

    Almosen geben

    Kürz­lich wollte ich am Bahn­hof die Park­ge­bühr für mein Auto bezah­len. Ein jun­ger Mann sprach mich an und bat leise um Klein­geld. Das erlebe ich oft! Meis­tens gebe ich das kleine Rück­geld und eile wei­ter. Dies­mal war es anders. Etwas an dem schüch­ter­nen jun­gen Mann (Simon) berührte mich und ich kam mit ihm ins Gespräch. Er schaute mich aus müden Augen an und erzählte von sei­nem schwie­ri­gen Leben: wenig Geld, keine Freunde. Bet­teln und um Hilfe fra­gen sei nicht so ein­fach wie alle Leute glau­ben wür­den. Er habe Hun­ger. Ich war sehr betrof­fen! Ich kaufte ein Getränk und ein Sand­wich und gab ihm ein wenig Geld. Simon schenkte mir ein Lächeln!! Soll man Geld geben oder nicht und wie­viel? Ist es rich­tig oder falsch? Wird es für Dro­gen genutzt? Man hört viele Mei­nun­gen. Für mich war es in die­sem Moment rich­tig. Spä­ter erin­nerte ich mich an einen Satz von Papst Fran­zis­kus, den ich ein­mal gele­sen habe: Almo­sen müs­sen weh­tun! Daran will ich das nächste Mal denken.

    Liz Gerber

    Praisecamp 2020

    Es war ein gros­ses Hin und Her. Nach­dem klar wurde, dass das Prai­se­camp nicht in Basel statt­fin­den würde, zeich­nete sich eine erste Alter­na­tive ab. Das Konf-​Lagerhaus wurde reser­viert, ein eige­nes Lager mit Praisecamp-​Inhalten war in Pla­nung. Spä­ter dann der nächste Rück­schlag. Auch die­ses For­mat würde nicht mög­lich sein. Wir began­nen, ein Lager für kleine Grup­pen, ver­teilt im Kir­chen­ge­bäude in Itti­gen, zu pla­nen. Anfang Dezem­ber zeigte sich, dass selbst diese Vari­ante nicht mög­lich sein würde. Es wurde wie­der umge­plant und die Ange­mel­de­ten wur­den ermu­tigt, sich im pri­va­ten Bereich zu orga­ni­sie­ren und in klei­nen Grup­pen am Prai­se­camp teil­zu­neh­men. Nach allen Rück­schlä­gen und Ent­mu­ti­gun­gen ist die Freude an dem, was mög­lich war und statt­ge­fun­den hat, nun umso grös­ser. Viele Junge waren in irgend­ei­ner Form mit dem Prai­se­camp ver­bun­den. Freund­schaf­ten wur­den gepflegt und ver­tieft, Glau­bens­the­men dis­ku­tiert und Gemein­schaft und Erleb­nisse genossen.

    Josua Zur­bu­chen

    Adventscafé 60plus – die etwas andere 60plus-Adventsfeier

    Mehr­ma­li­ges Umpla­nen führte uns letzt­lich zum Advents­café, wel­ches bei den Men­schen zu Hause statt­ge­fun­den hat – zwar auf Dis­tanz, aber trotz­dem ver­bun­den. So haben 70 Per­so­nen das ange­kün­digte Adventscafé-​Päckli bestellt mit der Idee, min­des­tens eine wei­tere Per­son ein­zu­la­den. Rund 140 Per­so­nen haben folg­lich mit Ker­zen­licht, Kaf­fee, Tee, fei­nen Weih­nachts­güetzi (von Jugend­li­chen und Senio­rin­nen der Kir­che Itti­gen geba­cken) und zwei Weih­nachts­ge­schich­ten ihre Café-​Advents-​Zeit mit­ein­an­der gefei­ert. Um die Ver­bun­den­heit über Dis­tanz zu för­dern, haben wir die gemein­same Stunde um 15.00 Uhr mit den Kir­chen­glo­cken ein– und eine Stunde spä­ter wie­der aus­ge­läu­tet. «Mit die­sem Päckli habt ihr viel Freude berei­tet!», dies eine von zahl­rei­chen Rück­mel­dun­gen. Ein herz­li­ches Dan­ke­schön gilt allen Hel­fe­rin­nen und Hel­fern, wel­che zu die­ser sehr geschätz­ten Aktion beige­tra­gen haben.

    Daniel Mör­geli

    «Aktion Weihnachtspäckli» 2020

    560 Kin­der­päckli und 40 Erwach­se­nen­päckli: Das ist die Bilanz der «Aktion Weih­nachts­päckli» 2020 – dank Unter­stüt­zung durch sehr enga­gierte frei­wil­lige Hel­fe­rin­nen und Hel­fer beim Ver­pa­cken sowie derer, die bereits fer­tige Päckli vor­bei­ge­bracht haben. Wow! Obwohl im Team der Frei­wil­li­gen viele lang­jäh­rige Mit­ar­bei­tende mit dabei waren, gab es im Vor­feld der «Einpack-​Tage» viele Details zu klä­ren: Wer hilft wann mit beim Ein­pa­cken? Wer holt wann wel­ches Mate­rial mit wel­chen Fahr­zeu­gen ab? Wann sol­len die Abhol­dienste der Christ­li­chen Ost­mis­sion auf­ge­bo­ten wer­den? Ist für Pau­sens­nacks für die Frei­wil­li­gen gesorgt, bzw. wer küm­mert sich darum? Und nicht zuletzt: Kön­nen wir die Aktion wegen Corona über­haupt durch­füh­ren und wenn ja, wie sieht das Schutz­kon­zept aus? Diese und viele andere geklärte Detail­fra­gen füg­ten sich schliess­lich zu einem erfolg­rei­chen Gan­zen zusam­men. Vie­len herz­li­chen Dank allen Betei­lig­ten für ihren gross­ar­ti­gen Einsatz!

    Daniel Mör­geli

    Gebetswochen November 2020

    In den ers­ten bei­den Novem­ber­wo­chen war im Kirch­ge­mein­de­haus ein Raum für das Gebet reser­viert. Eine wun­der­schöne Deko­ra­tion und ver­schie­dene Impulse luden dazu ein, dass – im Rah­men der Prayer 24/​7-​Initiative – dort rund um die Uhr gebe­tet wer­den konnte.

    Ein inten­si­ver Arbeits­tag liegt hin­ter mir. Ich freue mich auf die Gemüt­lich­keit mei­ner Woh­nung. – Ach nein, da steht ja noch die Zeit im Gebets­raum an. Fast ver­ges­sen. Müde komme ich an. Mag ich beten? Mag ich spre­chen? Ankom­men, den Raum wahr­neh­men. Mich ermu­ti­gen las­sen durch die Zeich­nun­gen an den Wän­den. Durch die Dank– und Bitt­ge­bete mei­ner Vorgänger/​innen. Ich lege mich auf den Boden. Höre dem Lied «You say» der PlugIN-​Band zu. Den Blick auf das warm beleuch­tete Kreuz. Meine Gedan­ken auf Gott aus­rich­ten. «Du sagst, ich bin stark, wenn ich denke, dass ich schwach bin.» Glau­ben, was ER über mich sagt. SEINE Gegen­wart wahr­neh­men. Auf IHN fokus­sie­ren. IHM den Tag zurück­ge­ben. SEIN Wort lesen. Auf­neh­men. Sein. Sein – in SEI­NER Gegen­wart. Genies­sen. Mein dank­ba­res Herz IHM geben. Zu Kräf­ten kom­men. SEINE Herr­schaft pro­kla­mie­ren. Ver­bun­den sein mit ande­ren Gemein­de­glie­dern. Eine Stunde ist vor­bei, ohne viele Worte. Ermu­tigt – in der Oase des Alltags.

    Gabi Tel­len­bach

    Der Gebets­raum hat für mich des­halb eine grosse Bedeu­tung, weil sich dort hin­ge­ge­bene Her­zen mit Got­tes Herz ver­bin­den, und weil das Feuer vom Geist Got­tes den Boden hei­lig wer­den lässt. Die Atmo­sphäre ver­wan­delt sich in eine des Him­mels. In einem sol­chen Raum wächst der geist­li­che Hun­ger, und die­ser wird von Wun­dern und Befrei­ung beglei­tet! Es ent­steht eine gene­ra­tio­nen­über­grei­fende Gebet­s­ein­heit, die den König aller Könige ehrt und sein König­reich auf die­ser Erde vor­an­treibt. An die­ser Art sich mit dem Him­mel im Glau­ben zu ver­bin­den, kann sich jeder betei­li­gen und geht über welt­li­che Gren­zen hin­aus. Ich liebe es, an einem sol­chen Ort zu beten, weil ich mich da in eine Bewe­gung, die Gros­ses erwar­tet, ein­fü­gen kann. Jonas Loosli

    KUW-Lager 2020

    Zu Beginn unse­res KUW-​Lagers fiel mir eine beson­ders ruhige, eher ver­schlos­sen wir­kende Teil­neh­me­rin auf. Ich hoffte, dass wir Jun­glei­ter einen Draht zu ihr fän­den und sie gut wür­den inte­grie­ren kön­nen. Unsere Grup­pen­dy­na­mik hat schon öfters Wun­der gewirkt, was wohl an der Moti­va­tion und der Ener­gie liegt, die wir alle mit­brin­gen. Wenn wir gemein­sam an einem Pro­jekt arbei­ten, ist immer ein star­ker Zusam­men­halt zu spü­ren, der die Teil­neh­men­den auf eine sehr wert­volle Art anste­cken und im Glau­ben inspi­rie­ren kann. Aber was wir in die­sen Lager­ta­gen erleb­ten, war ohne Zwei­fel etwas ganz Beson­de­res: Wir durf­ten eine wun­der­schöne Ent­wick­lung bei der Teil­neh­me­rin mit­er­le­ben. Sie begann sich immer mehr zu öff­nen und wäh­rend der Klein­grup­pen­zei­ten ihre Gedan­ken mit ein­zu­brin­gen. Sie meinte sogar, sie sei eine völ­lig andere Per­son gewor­den. Wir sind immer noch beein­druckt, wie sehr so eine Woche Leben ver­än­dern kann.

    Nina Arnet

    ... in den Gemeindeferien in Moscia/Ascona:

    die Freude, die mor­gend­li­che Müdig­keit mit einem Schwumm im noch ruhig dalie­gen­den See zu über­win­den. Die Freude, die Spät­som­mer­sonne auf sich schei­nen und den Gewit­ter­re­gen auf sich nie­der­pras­seln zu las­sen. Die Freude, Men­schen zu begeg­nen, gemein­sam Kaf­fee zu trin­ken und über Fra­gen, die das Leben stellt, zu dis­ku­tie­ren. Die Freude, ein Klein­kind in den Armen zu hal­ten, ein schon etwas grös­se­res Kind bei sei­nen Ent­de­ckun­gen zu beob­ach­ten und im Kreis der­je­ni­gen, die eigent­lich keine Kin­der mehr sind, neue Spiele ken­nen­zu­ler­nen und wie­der ein­mal herz­haft «her­um­zu­scher­zen». Es gäbe wahr­lich unzäh­lige Gründe zur Freude zu nen­nen. Nur noch soviel dazu: Freude ist meine Ant­wort auf mein Beschenkt­sein. Beschenkt von einem Gott, der alles geschaf­fen hat, woran ich mich freuen kann. Beschenkt von einem Gott, der mich mit mei­nen Unzu­läng­lich­kei­ten und mei­nem Ver­sa­gen annimmt, weil er in Jesus Chris­tus den Preis dafür bereits bezahlt hat. Daniela Baumann

    Lockdown!

    Wäh­rend mein Mit­stu­dent dau­ernd von bestimmt bal­di­ger Schlies­sung eini­ger Vor­le­sun­gen sprach, lachte ich nur dar­über. Als dann aber genau das und noch mehr ein­traf, lachte ich nicht mehr. Ich bekam grosse Angst vor der Struk­tur­lo­sig­keit, die mich erwar­tete. Wäh­rend mir schon Hor­ror­sze­na­rien im Kopf her­um­schweb­ten von Prü­fun­gen, die ich nicht bestehe, und Aus­gangs­sper­ren, kam mir die­ser Bibel­vers in den Sinn: «Sorgt euch also nicht um mor­gen; denn der mor­gige Tag wird für sich selbst sor­gen. Jeder Tag hat genug eigene Plage» (Mt 6,34). Die­ser Vers hat mich in den letz­ten Wochen beglei­tet. Ich ver­su­che, jeden Tag so zu neh­men, wie er ist und mache das beste dar­aus. Bei der Arbeit schätze ich es, mehr Zeit zu haben für die Vor­be­rei­tung der KIWO, pri­vat habe ich das Gefühl, Freund­schaf­ten wer­den inten­si­ver gepflegt, das Distance-​Learning im Stu­dium funk­tio­niert bes­ser als erwar­tet und die Ent­schleu­ni­gung, die durch das Weg­fal­len vie­ler Akti­vi­tä­ten geschieht, ist spürbar.

    Tahani Assad, Kin­der– und Jugendarbeit

    ER warten

    ER fragt

    Evelyn Schranz aus Köniz, seit August Sekretariatsmitarbeiterin

    Ich bin Eve­lyn Schranz, 43 Jahre alt und wohne in Köniz. Ich habe in den letz­ten 10 Jah­ren vor­wie­gend an Ver­wal­tungs­stel­len der Stadt Bern gear­bei­tet. Im Laufe des letz­ten Jah­res ist bei mir der Wunsch gewach­sen, eine admi­nis­tra­tive Stelle in einem kirch­li­chen oder sozia­len Umfeld aus­üben zu kön­nen. Dabei bin ich im Februar durch einen Hin­weis aus mei­nem Freun­des­kreis auf die Kirch­ge­meinde Itti­gen und die Stelle im Sekre­ta­riat auf­merk­sam gewor­den. Die Beto­nung von Bezie­hung zu Gott und Men­schen sowie das gemein­same Mit­ein­an­der der Gene­ra­tio­nen mit unter­schied­li­chen Sti­len hat mich sehr ange­spro­chen. Ich komme aus einem frei­kirch­li­chen Hin­ter­grund und bin auch was Deno­mi­na­tio­nen angeht, sehr an einem wert­schät­zen­den Mit­ein­an­der inter­es­siert. Nebst mei­ner Freude an der neuen, viel­fäl­ti­gen Tätig­keit freue ich mich darum auch sehr auf die Begeg­nun­gen mit Ihnen und dar­auf – wie es die CD-​Produktion der Kirch­ge­meinde so schön sagt – «mit­enang» unter­wegs zu sein.

    Etienne Chabloz, 50, Ökonom, Zollikofen

    Warum bist Du heute Mor­gen in den Got­tes­dienst gekom­men? Um mich sel­ber auf­zu­er­bauen, Gott zu loben und zu prei­sen und um mit mei­nen Geschwis­tern im Glau­ben Gemein­schaft zu haben.

    Warum gehst Du hier zur Kir­che und nicht woan­ders? Ich fühle mich in der refor­mier­ten Kir­che Itti­gen, wo Jesus Chris­tus im Mit­tel­punkt steht, pudel­wohl und das schon seit Jahren.

    Was ist für dich die wich­tigste Auf­gabe der Kir­che? Die Wort­ver­kün­di­gung. Und gleich als nächs­tes: Die Gemein­schaft unter uns Chris­ten zu stär­ken, was auch die Wir­kung «in die Welt hin­aus» miteinschliesst.

    Und was ist Deine Auf­gabe inner­halb die­ser Kir­che? Meine erste Auf­gabe ist, wie Maria zu den Füs­sen von Jesus zu sit­zen und zuzu­hö­ren und dann zum Teil von Mar­tha über­zu­ge­hen und dort, wo Gott/​Jesus mich führt, einen klei­nen Bei­trag zu leis­ten. Zum Bei­spiel in mei­nem Fall als Ehe­mann, Vater, Freund und auch als Hauskreisleiter.

    Was ist Dein Wunsch an die Kir­che, die Mit­ar­bei­ten­den? Mein gröss­ter Wunsch ist, dass wir eben diese Gemein­schaft, die Liebe unter­ein­an­der auf­recht­er­hal­ten und stär­ken dür­fen und uns anein­an­der freuen. Ich glaube, die aktu­elle Corona-​Situation ist eine grosse Her­aus­for­de­rung, bei­ein­an­der zu blei­ben und ein­an­der zu unter­stüt­zen, auch unter­schied­li­che Mei­nun­gen zu respek­tie­ren und uns nicht in Strei­tig­kei­ten oder Mei­nungs­ver­schie­den­hei­ten zu begeben.

    (Das Inter­view wurde am 11. April 2021 geführt.)

    Martin Jufer ist Kirchenmusiker in unserer Kirchgemeinde und unter anderem verantwortlich für die musikalische Gestaltung der Gottesdienste und Konzerte in der Casappella Worblaufen

    Wie hast du die letz­ten Monate als Kir­chen­mu­si­ker erlebt? Her­aus­for­dernd und nach neuen Kom­mu­ni­ka­ti­ons­we­gen suchend, wie die Musik aktu­ell die Kir­chen­be­su­cher ermu­ti­gen kann.

    Boten die erschwer­ten Got­tes­dienst­be­din­gun­gen auch Chan­cen? Instru­men­tal­mu­sik soll ebenso wie Lie­der gesang­lich (can­ta­bile) sein und so die Her­zen der Hören­den errei­chen. Hier legte ich mehr Gewicht darauf.

    Was ist dei­ner Mei­nung nach die Haupt­auf­gabe der Kir­che? Die Bot­schaft Got­tes, die wir in sei­nem Wort, der Bibel, tag­täg­lich neu ent­de­cken kön­nen, zu den Leu­ten zu brin­gen und zum Leben nach Got­tes Wil­len, durch seine Liebe geprägt, zu ermu­ti­gen und Gemein­schaft zu ermöglichen.

    Wel­che Wün­sche hast du an die Kirch­ge­meinde Itti­gen? Dass sie in ihrer Viel­falt und Offen­heit ver­an­kert in Gott auf die Men­schen ein­geht und in krea­ti­ver Weise zum Glau­ben an Gott ermu­tigt. Dass alle Kir­chen­mit­glie­der und die, die es wer­den möch­ten, in der Gemein­schaft inner­halb der Kir­che und ihren diver­sen Gefäs­sen Ermu­ti­gung erleben.

    Luca Uloth, 18, ist technisch begabt und ermöglicht in unserer Kirchgemeinde seit einigen Monaten die Livestream-Produktion von SurPraise- und PlugIN-Gottesdiensten

    Warum enga­gierst du dich bei tech­ni­schen Auf­ga­ben in unse­rer Kirch­ge­meinde? Schon seit ich klein bin, begeis­tern mich tech­ni­sche Auf­ga­ben in ver­schie­de­nen Berei­chen. Mit­ar­beit ist für mich Teil mei­nes Diens­tes an Gott, abge­lei­tet aus dem Begriff «Gottesdienst».

    Warum ist es sinn­voll, Livestream-​Angebote zu haben? Es ist für mich wich­tig, dass auch in Pandemie-​Zeiten etwas von der Liebe und Hoff­nung des Chris­ten­tums in die Wohn­zim­mer der Kirch­gän­ger gebracht wird. Ein Livestream ist dabei eine der per­sön­lichs­ten Varianten.

    Was ist nach dei­ner Mei­nung die wich­tigste Auf­gabe der Kir­che? Kir­che soll ein Ort sein, wo Gemein­schaft und Nächs­ten­liebe gelebt wer­den darf (vgl. Mat­thäus 18,20).

    Was ist dein Wunsch an die Kir­che Itti­gen oder an ihre Mit­ar­bei­ten­den? Aus der aktu­el­len Situa­tion das Beste machen, egal wie es im Moment und in der nahen Zukunft aus­sieht, und den Blick immer auf Jesus richten.

    Caroline Uloth, 46, Bolligen, Physiotherapeutin und Feldenkraislehrerin

    Warum besuchst du die Abend­an­dach­ten? Ich sehne mich danach, Got­tes­dienst in Gemein­schaft zu fei­ern. Ich könnte ja digi­tal etwas her­un­ter­la­den, aber die Abend­an­dach­ten sind eine schöne Mög­lich­keit, in die Kir­che zu kom­men und Gemein­schaft zu haben.

    Warum gehst du hier zur Kir­che und nicht woan­ders? Die Itti­ger Kir­che ist für mich schon als Teen­ager zu einer Hei­mat gewor­den. Wegen die­ser Hei­mat komme ich hier­her. Natür­lich ist diese Hei­mat gefüllt mit Inhal­ten, die mich abholen.

    Was ist nach dei­ner Mei­nung die wich­tigste Auf­gabe der Kir­che? Got­tes Wort aus­zu­le­gen und For­men zu fin­den, mög­lichst viele Men­schen damit zu errei­chen. Und ein Ort zu sein, wo jeder Mensch will­kom­men ist, so wie er ist.

    Und was ist deine Auf­gabe inner­halb die­ser Kir­che? Ich möchte ein akti­ves Gemein­de­glied sein und meine Gaben dort ein­set­zen, wo es sich ergibt.

    Was ist dein Wunsch an die Kir­che Itti­gen oder an ihre Mit­ar­bei­ten­den? Dass die Kir­che sich sel­ber treu bleibt und nicht dem Main­stream nach­geht, son­dern wirk­lich Kir­che lebt, so wie sie es für sich sel­ber versteht.

    Felix Reutimann, 69, Ittigen, Kirchgemeinderat, Ressort Diakonie und Mission bis 31.12.2020

    Warum hast du dich in die­ser Kirch­ge­meinde enga­giert? Im Jahre 2003 fragte mich Chris­toph Stück­lin für die Mit­ar­beit im Kirch­ge­mein­de­rat der refor­mier­ten Kir­che Itti­gen an. Seit 2004 durfte ich mitarbeiten.

    Was war dir beson­ders wich­tig in dei­ner Auf­gabe? Ich hatte Freude an der Arbeit im Kirch­ge­mein­de­rat und lei­tete das Res­sort Dia­ko­nie und Mis­sion. Wir durf­ten ver­schie­dene Aussendienstmitarbeiter/​-​innen unter­stüt­zen, im Gebet und finan­zi­ell. Wir konn­ten auch ver­schie­de­nen Wer­ken im In– und Aus­land mit Geld­gaben aus­hel­fen. Sehr gut erin­nere ich mich auch an die gemein­sa­men Gebete und das auf Gott Hören, als ein Neu­bau des lang­jäh­ri­gen «Pro­fi­du­ri­ums» in Wor­blau­fen anstand. Ich freue mich noch heute am gelun­ge­nen Pro­jekt «Casap­pella». 2009 wurde es fei­er­lich eröff­net. 2008 wurde ich wie­derum ange­fragt für die Mit­ar­beit in der öku­me­ni­schen Betriebs­kom­mis­sion (BK). Ich freute mich an der Arbeit und durfte einige Jahre auch als Prä­si­dent der BK die­nen. Ich hoffe doch, hie und da für den Frie­den in Kir­che und Öku­mene ein­ge­tre­ten zu sein.

    Was hat dir die Kir­che in den ver­gan­ge­nen Jah­ren gege­ben? Die Kir­che hat mir Hei­mat gege­ben. Ich durfte viele gute Bezie­hun­gen knüp­fen und Gebor­gen­heit erfah­ren. Viele schöne Got­tes­dienste und Arbeits­grup­pen haben mir die Augen geöff­net für Got­tes Liebe zu uns Men­schen. Auch in schwie­ri­gen Zei­ten durfte ich Hilfe und Hei­lung erfahren.

    Was ist in dei­nen Augen die Auf­gabe der Kir­che? Auf­gabe der Kir­che ist es, die gute Bot­schaft von der Liebe Jesu zu leben und den Men­schen wei­ter­zu­ge­ben. Deine Wün­sche an die Kir­che Itti­gen? Ich wün­sche unse­rer Kir­che, dass unsere Augen geöff­net wer­den für die Nöte unse­rer Nächs­ten, dass wir Licht brin­gen in unsere Gemeinde und unsere Umwelt. So ler­nen wir zu spü­ren, wie das Reich Got­tes wächst um uns herum. Der Friede Got­tes möge unsere Arbeit in all unse­ren Her­aus­for­de­run­gen beglei­ten. «Glück­lich sind, die Frie­den stif­ten, denn Gott wird sie seine Kin­der nen­nen» (Hoff­nung für Alle; Mat­thäus 5,9).

    Bernd Nordieker, 56, neu in Münchenbuchsee, Kirchgemeinderat, Ressort Liegenschaften bis 20.12.2020

    Warum hast du dich in die­ser Kirch­ge­meinde enga­giert? Neben der Fami­lie war Kir­che und Kirch­ge­meinde seit frü­hes­ter Kind­heit mein nächs­ter Bezugs­kreis – ich kenne es also gar nicht anders, als dass man aktiv am Gemein­de­le­ben betei­ligt ist und sich im Rah­men sei­ner Mög­lich­kei­ten engagiert.

    Was war dir beson­ders wich­tig in dei­ner Auf­gabe? Bei den Lie­gen­schaf­ten geht es meis­tens um ver­schie­denste Wün­sche, die an die Räum­lich­kei­ten gestellt wer­den. Häu­fig resul­tie­ren dann grös­sere Sum­men bei der Umset­zung. Ich habe immer ver­sucht, den Nut­zen, die Kos­ten und die Lang­le­big­keit der Inves­ti­tio­nen mög­lichst gut in Ein­klang zu bringen.

    Was hat dir die Kir­che in den ver­gan­ge­nen Jah­ren gege­ben? Eine ganze Menge Arbeit. Nein, im Ernst – ich habe viel Zuspruch, Ermu­ti­gung und Bestä­ti­gung erfah­ren. Dazu kom­men viele Begeg­nun­gen mit Men­schen aus der Kirch­ge­meinde wie auch dar­über hin­aus. Das alles in einem Tätig­keits­feld, in dem ich meine prak­ti­schen Fähig­kei­ten mit ein­brin­gen durfte – darf man sich mehr wünschen?

    Was ist in dei­nen Augen die Auf­gabe der Kir­che? Offen und weit­her­zig zu sein für die Ent­wick­lun­gen in Gesell­schaft, Wirt­schaft und Poli­tik. Nur so kann in mei­nen Augen die Kir­che die rele­van­ten Fra­gen mög­lichst vie­ler Men­schen auf­neh­men. Ich sehe Kir­che nicht aus­schliess­lich als Wohl­fühl­pro­gramm für die, die bereits dabei sind, son­dern als viel­fäl­tig, bunt, zeit­ge­mäss und lebens­nah. Ein öku­me­ni­sches Dach, unter dem vie­les Platz hat, wel­ches aber immer auf dem Fun­da­ment Jesus Chris­tus steht.

    Deine Wün­sche an die Kir­che Itti­gen? Ich wün­sche der Kirch­ge­meinde Itti­gen einen ste­ti­gen, kon­struk­ti­ven Wan­del im Sinne des oben Gesag­ten. Dar­über hin­aus ist es aus mei­ner Sicht von jeman­dem, der nicht mehr in der Gemeinde lebt, kaum ange­bracht, kon­krete Wün­sche zu äus­sern. Die­je­ni­gen, die sich wei­ter­hin und zukünf­tig enga­gie­ren, wer­den das sicher­lich sehr gut machen.

    Dominique Baumann, an der kommenden Kirchgemeindeversammlung zur Wahl vorgeschlagener Pfarrer

    Mein Name ist Domi­ni­que Bau­mann, ich bin 49 Jahre alt, ver­hei­ra­tet mit Corinna und Vater von Anna Lena. Auf­ge­wach­sen bin ich in Basel und seit 20 Jah­ren tätig als Pfar­rer im Aar­gau. Die letz­ten zwölf Jahre ver­brach­ten wir in Oftrin­gen, in einer leben­di­gen Kirch­ge­meinde. Von Natur aus bin ich eher der sport­li­che und mathe­ma­ti­sche Typ. Gleich­zei­tig habe ich schon als Kind «gewusst», dass Kir­che etwas Leben­di­ges und Ech­tes sein sollte, obwohl mir das nie­mand direkt ver­mit­telte. Als ich spä­ter zum per­sön­li­chen Glau­ben an Jesus Chris­tus kam, wurde mir klar, dass bei­des von ihm aus­geht. Ich liebe es zu erfah­ren, wie andere Men­schen das Leben anpa­cken, beson­ders auf Rei­sen. Als ich ein Jahr lang in Jeru­sa­lem Archäo­lo­gie stu­dierte, traf man mich eher bei den Bedui­nen an, als beim Umdre­hen von Stei­nen … Kir­che sein heisst für mich: Men­schen unter­stüt­zen ein­an­der, ihre Bezie­hung zu Gott zu fin­den und zu leben. Das habe ich in Itti­gen so wahr­ge­nom­men. Ich freue mich auf Sie!

    Mario Liniger, 26, Bern, angehender Gymnasiallehrer

    Warum bist du heute Abend hier in Wor­blau­fen zum Got­tes­dienst gekom­men? Die Got­tes­dienst­zeit am Sonn­tag­abend und die Form der Feier spre­chen mich sehr an: lit­ur­gisch, alt und modern gemischt, starke Pre­digt und gute Musik. Ich fühle mich hier wohl und komme des­halb gerne aus Bern hierher.

    Was ist dei­ner Mei­nung nach die wich­tigste Auf­gabe der Kir­che? Sie soll den Kir­chen­mit­glie­dern die Frohe Bot­schaft mit­ge­ben und zei­gen, wer Jesus und wer Gott ist. Gleich­zei­tig hat sie seel­sor­ger­li­che Auf­ga­ben und kann dasein, wenn man sie braucht.

    Was ist deine Auf­gabe inner­halb die­ser Kir­che, damit sie z. B. ihre Auf­gabe erfül­len kann? Ich arbeite als KUW-​Mitarbeiter in der Kirch­ge­meinde Moos­see­dorf. Weil ich sehr gut mit Jun­gen umge­hen kann, nehme ich sol­che Auf­ga­ben bereits wahr und möchte das auch wei­ter­hin tun. Und ich sehe meine Auf­gabe auch darin, dass ich immer wie­der komme und ande­ren Men­schen davon erzähle oder sie auch mal mit­nehme und meine Zuge­hö­rig­keit zur Kir­che immer wie­der zeige.

    Was ist dein Wunsch an die Kir­che Itti­gen oder an ihre Mit­ar­bei­ten­den? Macht wei­ter so!

    (Auf­ge­zeich­net im Februar 2020)

    Rebecca Loosli, 26, Wabern, Primarlehrerin

    Rebecca Loosli arbei­tet als Pri­mar­leh­re­rin, macht am IGW ein CAS und ist gerne draus­sen mit Men­schen unter­wegs. Das Inter­view wurde nach dem Abend­got­tes­dienst in der Casap­pella vom 23. Februar 2020 aufgezeichnet.

    Warum bist du heute Abend zum Got­tes­dienst gekom­men? Ich finde es wert­voll, einen ruhi­gen und besinn­li­chen Start in die Woche zu haben und die ver­gan­gene Woche auch so abschlies­sen zu können.

    Warum kommst du jeweils nach Wor­blau­fen zum Got­tes­dienst? Ich schätze das Schlichte und Besinn­li­che der Got­tes­dienste in Wor­blau­fen sehr und auch den etwas klei­ne­ren Rah­men. Auch der lan­des­kirch­li­che Aspekt ent­spricht mir.

    Was ist dei­ner Mei­nung nach die wich­tigste Auf­gabe der Kir­che? Die Kir­che soll das leben, wozu Jesus uns beauf­tragt hat, so wie er selbst gelebt hat. Aber nicht in einer auf­dring­li­chen Art nach dem Motto «Wir wis­sen es», son­dern so wie Jesus es gelebt hat: men­schen­freund­lich. Sie soll Auf­ga­ben wahr­neh­men, die in unse­rer heu­ti­gen Gesell­schaft wich­tig sind und in die Gesell­schaft hineinwirken.

    Was ist deine Auf­gabe inner­halb die­ser Kir­che, damit sie z. B. ihre Auf­gabe erfül­len kann? Das ver­su­che ich zwi­schen­durch immer mal wie­der raus­zu­fin­den (schmun­zelt) … aber in letz­ter Zeit finde ich da immer mehr.

    Was ist dein Wunsch an die Kir­che oder an ihre Mit­ar­bei­ten­den? Es darf noch stär­ker all­tags­be­zo­gen sein, noch mehr Aus­wir­kung in mei­nen All­tag haben. Es soll Ver­än­de­rung in mir und in mei­nem Umfeld schaf­fen. Kir­che soll nicht nur «in der Kir­che» sein.

    Hans «Housi» Jeker, 75, Ittigen

    Warum bist du heute Abend (23. Februar) zum Got­tes­dienst gekom­men? Nach einer etwas auf­re­gen­den Woche hatte ich das Bedürf­nis, mich wie­der ein­mal dar­auf zu besin­nen, was rich­tig und wich­tig ist.

    Warum kommst du jeweils nach Wor­blau­fen zum Got­tes­dienst? Wor­blau­fen gehört zu Itti­gen und ich bin ein alt­ein­ge­ses­se­ner Itti­ger; des­halb ist klar, dass ich hier­her komme. Aus­ser­dem bin ich sehr zufrie­den mit den Pfarrleuten.

    Was ist dei­ner Mei­nung nach die wich­tigste Auf­gabe der Kir­che? Den Men­schen das Wesent­lichste aus der Bibel bei­brin­gen. Aus mei­ner Sicht ist das immer noch «Ich bin die Wahr­heit und das Leben … wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt». Das haben wir auch heute im Got­tes­dienst gehört. Das ist aus mei­ner Sicht das Zen­trale im Christentum.

    Was ist deine Auf­gabe inner­halb die­ser Kir­che? Wir haben bei der 60plus-​Adventsfeier einen klei­nen Lie­der­bei­trag gebracht … ansons­ten habe ich nicht viel beige­tra­gen, aus­ser der Kol­lekte (schmunzelt).

    Was ist dein Wunsch an die Kir­che oder an ihre Mit­ar­bei­ten­den? Ich bin mit der Kirch­ge­meinde Itti­gen sehr zufrie­den. Ich wäre froh, wenn es so blei­ben würde. Die grosse Zahl der Kir­chen­be­su­cher in Itti­gen erstaunt mich. Das finde ich schön. Ich hoffe, das bleibt so und nimmt noch zu.

    Nebiyu Ephrem, 42, Industriesattler und Chauffeur, Ittigen

    Warum bist Du heute in den Got­tes­dienst gekom­men? Der Hei­lige Geist hat mich hier­her­ge­schickt. Ich bete täg­lich zwei Stun­den, und letzte Woche hat Gott zwei Mal deut­lich zu mir gesagt, dass ich diese Kir­che besu­chen soll. Jesus hat gesagt, dass man nicht nur alleine, son­dern auch mit sei­nen Brü­dern und Schwes­tern beten soll (Mat­thäus 26,3646 und Johan­nes 10,27). Als ich dann heute hier war, hat mein Herz rich­tig geklopft!

    Was ist in Dei­nen Augen die Auf­gabe der Kir­che? Die Kir­che hat die Auf­gabe, das Wort Got­tes zu ver­kün­di­gen und den Men­schen die Augen für das Wir­ken des Hei­li­gen Geis­tes zu öffnen.

    Siehst Du für Dich eine Auf­gabe inner­halb die­ser Kir­che? Ich möchte gerne meine Kräfte der Kir­che zur Ver­fü­gung stel­len, indem ich ganz prak­tisch dort anpa­cke, wo es not­wen­dig ist – bei­spiels­weise put­zen, Hand­werks­ar­bei­ten etc.

    Hast Du Wün­sche an die Kir­che Itti­gen? Dass sie dem Hei­li­gen Geist noch mehr Raum gibt, damit er seine Kraft ent­fal­ten kann wie in Apos­tel­ge­schichte 1,8.

    Anmer­kung der Redak­tion: Nebiyu Ephrem kommt aus einer äthiopisch-​eritreischen Fami­lie und ist vor 7 Jah­ren in die Schweiz geflüch­tet. Hier hat er seine eri­trei­sche Frau ken­nen gelernt. Er hat zwei Töch­ter (1 und 4). Ephrem gebraucht sei­nen Nach­na­men als Vor­na­men. Er spricht nicht sehr gut Deutsch; das Inter­view gibt sinn­ge­mäss seine Ant­wor­ten wider. Ephrem will unbe­dingt bes­ser Deutsch ler­nen. «Ich bete zu Gott, bitte öffne mei­nen Kopf, dass ich bes­ser Deutsch lerne.»

    ER kennen

    Was macht den Sonntag zum Sonntag?

    Ist es das Aus­schla­fen, die Zeit mit Fami­lie und Freun­den, das Aus­bre­chen aus dem durch­ge­tak­te­ten All­tag? Das wohl­ver­diente Nichts­tun nach einer stren­gen Arbeits­wo­che? Oder sind es die Frei­zeit­ak­ti­vi­tä­ten, für die sonst die Zeit nie reicht? Wenn ich ehr­lich bin, sind es zu einem gros­sen Teil sol­che Dinge, die mir am Sonn­tag der – ver­meint­li­chen – Erho­lung die­nen. Doch was wäre, wenn der Sonn­tag nicht Pri­vat­sa­che ist, son­dern ein Geschenk Got­tes – ver­bun­den mit der Auf­for­de­rung, die­sen Tag zu hei­li­gen? Das heisst: gemein­sam für Gott, für uns und für unsere Mit­men­schen ein Fest zu fei­ern, uns mit­ein­an­der zu freuen, Gott und ein­an­der zu begeg­nen, Ihn anzu­be­ten, Sein Wort zu hören, zusam­men zu essen und zu trin­ken? Was wäre, wenn in einem sol­chen Got­tes­dienst die wahre Erho­lung grün­det, die wir in der heu­ti­gen dere­gu­lier­ten und indi­vi­dua­li­sier­ten Zeit mehr denn je nötig haben?* Was macht für Sie den Sonn­tag zum Sonntag?

    Daniela Bau­mann, Reporterteam

    *Gedan­ken aus einem Vor­trag des Theo­lo­gie­pro­fes­sors Ralph Kunz am 8. März in Ittigen

    ER löst